Letztes Jahr hat ihn dann der Frost mitten in der Blüte überrascht.
Aber heuer haben wir von diesem Minibäumchen ganze 8 kg geerntet.
Da ich wegen einer Zahnextraktion darnieder lag, hat diesmal mein Mann mit Anweisungen die Pfirsichmarmeladenproduktion übernommen. Ich wußte einfach, dass er das kann.
Was ihr hier auf dem Foto seht, ist allerdings nicht das Pfirsichbäumchen sondern eine unserer wunderschöner Stockrosen, die ich euch nicht vorenthalten wollte.
Da ich ja nicht mehr mit Gelierzucker einkoche hier das Rezept für die Pfirsichmarmelade.
- 1 kg normaler Kristallzucker
- 1 kg Pfirsiche
- 1 TL Zitronensäure
In einem Topf Pfirsiche und Zucker mischen und zugedeckt über Nacht stehen lassen.
Am nächsten Tag auf dem Herd zuerst bei kleiner Flamme solange erwärmen, bis der Zucker geschmolzen ist.
Dann kurze Zeit auf volle Hitze aufkochen lassen. Ich reduziere dann die Hitze und köchle solange bis die Gelierprobe funktioniert.
Noch eine kurze Erklärung zum klassischen Gelierzucker und normalen Zucker.
Beim klassischen Gelierzucker ist Marmelade ja recht flott gekocht. Meistens kocht man die Marmelade 4 Minuten und dann ist sie geliert.
Das liegt am zugefügten Pektin.
Beim normalen Zucker erreicht man das gleiche Ergebnis, nur muss man länger köcheln lassen. So wie unsere Omas das halt gemacht haben.
Wenn man zufällig in Besitz eines sehr sauren Apfels oder fast noch unreifen Apfels ist, kann man den auch kleinschneiden und hinzufügen. Saure Früchte enthalten sehr viel Pektin und beschleunigen den Geliervorgang.
Warum ich auf normalen Zucker umgestiegen bin?
Es ist einfach kostengünstiger, wenn man große Mengen macht.
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